Schwein . . .

. . . gehabt hatten wir, was das Wetter angeht.

Und so trafen sich die beiden Wandergruppen „Freitag“ und „Samstag“ am 23.11. gegen 9.30 Uhr am Parkplatz in Oberkirchen unweit des Feinkostladens Henke. Die Freitagsgruppe mit Meinolf, unserem Schriftführer Norbert, Klaus K. , Rudi und Wolli hatten bereits einen schönen, sonnigen Tag im Sauerland verbracht.

Die Samstagsgruppe bestand aus Dr. No, Jürgen, Hardy, Klaus L. und dem Webmaster. Hennes, Klaus R. und Manni sollten später zu uns stoßen.

Gegen 10.00 Uhr brachen wir unter der sachkundigen Leitung von Meinolf zur diesjährigen Sauerlandtour 2019 auf.

Da konnte ja nichts schief gehen.

Oder etwa doch? Sollte der Weg, der noch nicht recht begonnen hatte, hier schon zu Ende sein ? Da steht es. Ein Wink noch nach Hause, dann geht es den Hügel hinauf zu dem Baum, an dessen starken Ast das Seil geknotet ist, an dessen Ende sich die Schlinge gleich um den Hals des armseligen Delinquenten zuziehen wird, bis das letzte Fünkchen Leben aus dem baumelnden Körper gewichen ist. Nein. Alle, die wir nicht mit Schuld beladen sind, am Galgen nicht das Ende find.

Stattdessen ging es froh und heiter dem Ziel entgegen, immer weiter.

Aber da stand es wieder, dieses grausame Wort „Galgenstätte“, als wüssten wir nicht schon längst, dass wir die Richtstätte noch vor der Gaststätte erreichen würden.

Und als wäre die Vorstellung eines baumelnden Strickes nicht schon belastend genug, ging es jetzt den Berg hinauf.

Noch einmal um die Kurve …

und die Morgensonne schien als wir den Richtplatz erreichten. Aber Gott sei Dank gehört diese Art der Vollstreckung schon lange der Vergangenheit an.

Willkommen im Land der Weihnachtsbäume.

Die bunten Etiketten verraten, dass diese Exemplare bald ihren angestammtem Platz verlassen müssen.

Hinweisschilder gibt es hier genug. Selbst ich könnte mich hier nur mit Mühen verlaufen. Es ging weiter in Richtung Latrop.

Unser Schriftführer weist den Weg.

Pause.

Das ist mal ein eindeutiger Hinweis.

Ohne Moos nix los. Und wo so viel Moos wächst, wachsen auch Pilze. Das Sauerland ist daher nicht nur das Land der Weihnachtsbäume, sondern auch das Land der Pilze. „Erst ging sie (die Sauerländerin an sich) in die Pilze, jetzt stillt’se.“ Der Spruch mußte jetzt einfach sein. Sorry.

Gruppenbild am Schlagbaum. Und wer fehlt hier ? Na, na….? Richtig.

Der Webmaster.

Nach der Richtstätte folgt bekanntlich die Gaststätte.

Nach einer etwa einstündigen Wanderung erreichten wir das Jagdhaus. Hier trafen wir auf Hennes, Klaus R. und Manni.

Für einen Teil der Truppe ging es auf Schusters Rappen weiter in Richtung der heutigen Unterkunft.

Von hier sind allerdings keine Bilddokumente überliefert. Der Laden war einfach rappelvoll als wir eintrafen. Aber wir bekamen alle unser Zimmer und der Service war echt auf Zack. Wir waren alle angenehm überrascht von dieser Zwangsausweichlocation.

Am Sonntag hieß es für die Wanderer wieder Aufbruch in Richtung Oberkirchen.

Rudi ließ sich wegen Rücken etwas zurück fallen. Und somit hatte ich immer ein dankbares, farbenfrohes Motiv vor der Linse.

Das Sauerland ist ebenso ein Land der wilden Tiere.

Es gibt Menschen, die mit diesen Tieren sprechen können.

„Wollste auch einen ?“

Damit wir uns nicht erkälten konnten, versorgte uns Klaus mit seiner Medizin.

Jetzt nur nicht die Richtung aus den Augen verlieren.

Nennenswerte Spannungen gab es übrigens unterwegs nicht.

Dafür gab es Kunst.

Das Sauerland ist auch ein Land der Skulpturen.

Auch Rudi hat sich dafür interessiert.

Hier noch eine letzte Pause und dann war der Parkplatz bald erreicht. Schön war’s.

Danke an Hennes und Meinolf für die Planung und Leitung.

Euer Webmaster

Nachschlag

Liebe Sportfreunde und Freunde des guten Geschmacks,

ich möchte nicht nachtragend erscheinen, aber dieser Nachtrag muß erlaubt sein.

Im Namen all derjenigen, die am vergangenen Samstag bei Claudia und Klaus zum traditionellen Grünkohlessen erschienen sind, möchte ich noch einmal danke sagen.

Wir haben uns alle wieder sehr wohl bei euch gefühlt. Das alljährliche Essen gegen Ende des Jahres ist bereits ein fester Bestandteil in der Reihe der besonderen Ereignisse.

Das ist nicht selbstverständlich. So haben wir alle mit Sorge zur Kenntnis genommen, dass ihr beide im vergangenen Jahr gesundheitlich nicht in der Verfassung gewesen seid, diese Bewirtung bei euch zu Hause durchzuführen.

Um so mehr haben wir uns diesmal darauf gefreut. Schön, dass es euch wieder gut geht. Eines ist dabei wieder deutlich geworden. Die Gesundheit steht doch bei all den gemeinsamen Aktivitäten an erster Stelle.

Wir sehen uns…

Euer Webmaster

Werre-Radtour

Am frühen Morgen des 1. November machten sich, wie schon in den vergangenen Jahren, einige unerschrockene Radler auf den Weg.

Der Wetterbericht ließ nichts Gutes erahnen. Die Temperaturen sollten am ersten Tag von Minusgraden zögerlich bis um die 10 Grad Celsius steigen. Die Sonne war nicht in der Lage, die graue Wolkendecke zu durchdringen. Der Regen begleitete uns dann am Nachmittag.

Aber zunächst trafen wir ( Hardy, Hennes, Jürgen, Klaus R., Meinolf, Wolli, Wolfgang) uns in einer Bäckerei in Lippstadt, wo wir uns bei einer Tasse Kaffee oder Tee aufwärmen konnten.

In Lippstadt bestiegen wir den Zug in Richtung Horn Bad Meinberg.

Der äußere Eindruck von dieser Bahnstation passte zu den trüben Wetteraussichten.

Aber wir sind schließlich erfahrene Radsportler und so waren wir natürlich auf diese widrigen Umstände eingestellt.

Wir folgten der Beschilderung in Richtung Lage bis nach Detmold. Hier legten wir eine längere Mittagspause ein.

Nach dieser kräftigen Stärkung hieß es wieder in die Pedale treten und der Werre weiter folgen.

Das heutige Tagesziel war unsere Unterkunft „Riedhotel“ in Bad Salzuflen. Wie sich schon vom Namen her vermuten läßt, fällt dieses Hotel durch ein für diese Gegend ungewöhnliches Reetdach aus der Reihe.

Nachdem wir unsere Fahrräder in die Garage geschoben hatten, belegten wir rasch unsere Zimmer. Als erstes wurden die Heizkörper mit den nassen Jacken und Handschuhen zugedeckt. Dann ging es zum gemütlichen Teil über.

Es verhält sich ja so ähnlich, wie in den Bergen. Auch wenn der Weg noch so anstrengend und das Wetter noch so „schäbbich“ war, so läßt doch das Erreichen der Hütte, bzw. des Hotels und das damit verbundene Genießen des ersten Kaltgetränks alle Mühen und Schmerzen vergessen.

Der Samstag begrüßte uns mit deutlich höheren Temperaturen und nachlassendem Regen. Hurra ! Die Wetterverhältnisse stellten an diesem Morgen also nicht die größte Herausforderung dar. Es war vielmehr das Überqueren der Hauptverkehrsstraße direkt hinter dem Hotel. Hier hätte sich die Gruppe um ein Haar verkleinert. Aber es ging nochmal alles gut.


Wir fuhren an diesem Tag weite Strecken an Hauptstraßen entlang, um auf dem kürzesten Wege den Bahnhof in Bad Oeynhausen zu erreichen.

Bei den bisweilen langen Steigungen zeigte sich schnell, wer mit Motor fuhr und wer noch selbst treten mußte. Die „Normalos“ fielen durch eine weit nach vorn gerichtete Körperhaltung, durch eine hohe Trittfrequenz, durch keuchende Atemgeräusche, eine gerötete Gesichtsfärbung und nicht zuletzt durch ihre Langsamkeit auf. Die „Elektros“ sind durch eine bestechend entspannte Körperhaltung, vor allen Dingen an Steigungen, gekennzeichnet. Nicht selten fahren sie einhändig und weit zurückgelehnt, mit einem aufmunternden Spruch auf den Lippen an den „Normalos“ vorbei. Die Aufmunterung besteht zum Beispiel in Sätzen wie: „Hier geht es aber ganz schön rauf“, oder „Wir warten gleich oben auf euch“.


Weiter führte uns der Weg über Herford nach Bad Oeynhausen. Hier legten wir noch eine abschließende Pause ein.

Auf dem Bahnsteig entdeckte unser Jürgen ein vom Winde verwehtes Plakat.


Die Bahn brachte uns dann am Nachmittag schließlich zurück in die Heimat. Es war wieder einmal eine abwechslungsreiche Allerheiligentour. Danke an Hennes und Meinolf für die Planung und Leitung.

Bis demnächst

Euer Webmaster

Allerheiligen Radtour

Guten Morgen liebe Sportfreunde,  

wie in den vergangenen Jahren, ist zu Allerheilgen auch in diesem Jahr wieder eine Radtour geplant.  

Wir fahren auf dem Werre-Radweg (nicht Werra-Radweg) von der Quelle nach Norden.   Die Tour sieht, wie folgt, aus:

FR 01.11.2019  

Früh am Morgen Fahrt von Rheda-Wiedenbrück bzw. Oelde mit dem Rad nach Lippstadt (gemütlich 2,5 Stunden),   dann mit dem Zug ab Lippstadt 9:32 Uhr oder 9:44 Uhr über Altenbeken oder Paderborn nach Horn, von Horn-Bad Meinberg auf dem Werre-Radweg über Detmold Richtung Bad Salzuflen,        Übernachtung im Raum Lage bzw. Bad Salzuflen (Ankündigung wie bei Werbefahrten).  

SA 02.11.2019  

Fahrt über Herford, Löhne und Bad Oeyenhausen nach Porta Westfalica oder Minden, von dort aus mit dem Zug zurück.  

Meinolf und ich sind den Radweg in Teilen schon gefahren. Unserer Meinung nach lohnt sich die Tour. Bei absolultem „Sauwetter“ besteht jederzeit die Möglichkeit, einen nahen Bahnhof anzufahren und  nach Hause zu fahren.  

Wer mitfahren möchte, möge sich bitte bei mir bis zum 25.10.2019 bei mir melden, damit ich die Fahrkarten kaufen und die Übernachtung buchen kann.  

Viele Grüße Hennes

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