Der Stern von Betlehem

Bild : Rainer Kayser, Redaktuer Welt der Physik

Der Stern von Betlehem

(Oelde, 23.12.20)

Ein Stern ist meistens leuchtend, auffällig und eindrucksvoll. Aber natürlich sind manche heller, als andere. Es gibt „Stars“ und „Sternchen“. Manch einer will um jeden Preis Beachtung finden, er müht sich ab, um auf jeden Fall aus der breiten Masse von kleinen Lichtern hervor zu strahlen.

Jeder kennt den „Walk of fame“ in Los Angeles. Wer hier auf dem Hollywood Boulevard seinen eigenen Stern hinterlassen kann, der hat es wirklich in‘s Rampenlicht der Öffentlichkeit geschafft.

„Einen Stern, der deinen Namen trägt, hoch am Himmelszelt, …“ , so singt Dj Ötzi in seinem Song.

Wer möchte das nicht, seinen ganz persönlichen Stern besitzen.

Ein Stern ist immer da. Er ist immer zur gleichen Zeit am selben Ort, ok, nicht ganz. Mit den Jahreszeiten wandelt sich das Sternbild. Es wandert langsam über das Firmament. Aber es steht wieder, so verlässlich wie das Amen in der Kirche, zur gleichen Jahreszeit am selben Fleck.

Das hat schon etwas beruhigendes an sich. Bei all der Veränderung und bei aller Unsicherheit um uns herum, gibt es diesen immer wiederkehrenden Zyklus.

Ich sehe abends, wenn ich nach Hause komme gerne in den sternklaren Nachthimmel. Das ist eine wohltuende Pause zwischen Berufsalltag und privatem Alltag.

Dann versuche ich die bekannten Sternbilder zu entdecken; den großen Wagen, den kleinen Wagen, Kassiopeia, das „Himmels-W“, Sirius, den Nordstern, den Dreh-und Angelpunkt. Dabei wird mir wieder bewußt, wie klein wir hier unten doch sind.

Wie unbedeutend werden dann auf einmal die Dinge, über die man sich eben noch aufgeregt hat, oder die einem Sorgen bereitet haben.

Mir fällt ein Songtitel von Lee Marvin ein; „I was born under a wanderin‘ star.“

Er muß wohl ein rastloser Mensch gewesen sein. Diese Menschen, die unter einem wandernden Stern geboren wurden, halten es nicht lange an einem Ort aus. Bleiben ist für sie gleichbedeutend mit Stillstand. Getrieben von einer inneren Unruhe, werden diese Menschen nie richtig sesshaft, „like a rolling stone“.

Ähnlich verhält es sich mit dem Stern von Betlehem. Dieser Stern, oder sagen wir besser diese Erscheinung am Himmel, muß allerdings einen stationären Charakter gehabt haben. Ansonsten wären die Heiligen Drei Könige nie angekommen.

Es gibt sogar Versuche, den Stern von Betlehem wissenschaftlich zu erklären.

Als ich noch in Münster lebte, besuchte ich irgendwann zur Weihnachtszeit das Planetarium. Die Technik war gerade von einer analogen Darstellungsweise auf digital umgestellt worden. Wer das Planetarium in Münster schon einmal besucht hat, der weiß, wie beeindruckend diese Vorstellungen sind.

Jedenfalls wurden wir Besucher irgendwann auf eine Zeitreise weit zurück bis an den Beginn der Zeitrechnung mitgenommen. Zu dieser Zeit kamen sich die Planeten Jupiter und Saturn aus unserer Perspektive sehr nahe. Das könnte eine mögliche Erklärung für dieses Phänomen gewesen sein.

Auch in diesem Jahr war diese Konjunktion der beiden Planeten wieder zu sehen, vorausgesetzt der Nachthimmel war klar. Dies geschieht alle 20 Jahre. In 80 Jahren soll es wieder besonders eindrucksvoll sein. Wir werden sehen.

Wir können in diesen unsicheren Zeiten einen solchen Stern gebrauchen. Die Vorstellung, das es am dunklen Nachthimmel ein deutliches, helles Zeichen gibt, das uns Hoffnung verspricht, das sprichwörtliche Licht am Ende des Tunnels, das läßt uns zuversichtlich in die Zukunft blicken.

In diesem Sinne wünsche ich allen Sportfreunden und euren Familien ein gesegnetes Weihnachtsfest.

Euer Webmaster

Das digitale Konzert geht weiter…

Hallo liebe Sportfreunde,

das 7. Stück unseres Weihnachtskonzertes ist ein Spiritual:

„Go tell it on the Mountain“, ist ein afroamerikanisches Spiritual.

Das 8. Stück ist wieder von John Rutter aus England:

„Shepherd´s Pipe Carol“. Die Hirten auf dem Weg nach Bethlehem:

Viel Freude beim Zuhören. Auch am Sonntag wird es zwei Stücke geben.

Vielleicht gibt es ja am 24. eine Zugabe. Mal sehen…

Herzliche Grüße

Hans Dieter Vormittag

Hallo liebe Sportfreunde,

heute bieten wir das 9. und 10. Stück unseres digitalen Weihnachtskonzertes.

9. Stück: Ein Kind geborn zu Bethlehem, ursprünglich ein gregorianischer Hymnus, aus dem 14. Jahrhundert.

10. Stück: Jul Jul Stralande Jul, Weihnachten, Weihnachten, strahlendes Weihnachten

Ist eines meiner Lieblingsweihnachtslieder aus Schweden. Wir singen in Schwedisch. Ein Lied aus 1886.

Euch einen besinnlichen 4. Advent und wieder viel Spaß beim Genießen!

Herzliche Grüße

Hans Dieter Vormittag

Hallo liebe Sportfreunde,

da am 24. Dezember nicht gearbeitet wird, außer wir in der Kirche, kommen heute und morgen die drei letzten Stücke unseres digitalen Weihnachtskonzertes und wenn Ihr wollt, am Mittwoch eine Zugabe.

Das 11. Stück ist wieder von John Rutter, auf der Suche nach dem Stern.

Star Carol

Das 12. und vorletzte Stück ist in Latein gesetzt von dem Franzosen Francoise Poulenc.

Hodie Christus natus est. Christ der Herr ist geboren heut. Wir singen in Latein.

Herzliche Grüße

Hans Dieter Vormittag

Ein digitales Weihnachtskonzert

Hallo liebe Sportfreunde,

darf ich Euch zu Weihnachten ein Weihnachtskonzert schenken?

Vielleicht habt Ihr es heute in der Zeitung gelesen, mein Chor Ad Libitum gibt in diesem Jahr ein digitales Weihnachtskonzert. Wenn Ihr wollt, schenke ich Euch eine Eintrittskarte und schicke Euch jeden Tag einen Link zu einem unserer Weihnachtslieder als MP3 aus unserem Konzert.

Es sind deutsche, klassische, internationale und schwedische Weihnachtslieder. Wenn es jemand möchte, kann ich jemanden aus der Liste raus nehmen.

Ihr wisst, dass ich nicht so gut Akkordeon spiele, wie Frank, aber dafür kann ich singen und das tue ich in meinem Chor Ad Libitum!

Die Lieder „Oh Du fröhliche “ und „Go, tell it on the mountain“ sind eigene Arrangements und was Besonderes. Besonders „Oh Du fröhliche“ habt Ihr sicherlich so noch nicht gehört.

Hier der erste Link zu „Es kommt ein Schiff geladen“ :

Hallo liebe Sportfreunde,

hier kommt das 2. Stück unseres digitalen Weihnachtskonzertes: Julenatt aus Norwegen. Julenatt ist die Weihnachtsnacht. Wir singen in Norwegisch. Es ist getragen und typisch für skandinavische Weihnachtslieder.

2. Stück: „Julenatt“

Da unser digitales Weihnachtskonzert 13 Stücke hat, schicke ich Euch heute, wie am kommenden Adventssonntag 2 Stücke. Es ist ein schöner Gegensatz:

3. Stück: „Let ist snow“

Aber Vorsicht, beim Schneesturm hat es ein wenig geholpert, aber es kommen ja noch die Highlights…

Hallo liebe Sportfreunde,

hier ist das 4. Stück unseres digitalen Weihnachtskonzertes:

Es ist ein Ros entsprungen. Ein  ursprünglich wohl zweistrophiges Weihnachtslied aus dem 16. Jahrhundert. Der Text bezieht sich auf Jes. 11,1a: „Doch aus dem Baumstumpf Isais wächst ein Reis hervor, ein junger Trieb aus seinen Wurzeln bringt Frucht.“ Der Komponist ist unbekannt. Die populäre Textfassung der zweiten Strophe schuf der protestantische Komponist Michael Praetorius, der einen weitverbreiteten vierstimmigen Chorsatz zu dem Lied verfasste, vermutlich im Jahre 1609.

4. Stück: „Es ist ein Ros(s) entsprungen“

Viel Spaß und Andacht beim Hören und genießen!

Hallo liebe Sportfreunde,

hier ist nun das fünfte Stück unseres digitalen Weihnachtskonzertes:

5. Stück: „Christmas Lullaby“

Eines der schönsten Weihnachtslieder des englischen Komponisten John Rutter, Christmas Lullaby:

Das Highlight des Tages und vielleicht des gesamten Konzertes ist aber unser 6. Stück:

Oh, Du fröhliche, in einem eigenen Arrangement, welches Ihr vielleicht von diesem Lied noch nie gehört habt. Darauf bin ich immer ein wenig stolz!

6. Stück: „Oh, Du fröhliche“

Die Melodie entstammt einer sizilianischen Volksweise.

Uwe fragte nach dem Chor und den Liedern. Wir haben ein sehr großes Repertoire an internationalen Weihnachtsliedern. Afrikanische, Südeuropäische, Skandinavische, Englische, Amerikanische…  Dieses Konzert ist ein Zusammenschnitt aus 25 Jahren! Viele Sänger und Sängerinnen haben eine Stimmbildung – und auch Ausbildung genossen.

Viel Freude beim Zuhören und genießen.

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